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Antrag auf Rechenzeit für ein Großprojekt

Anforderungen an die Antragsunterlagen

Für einen Projektantrag (Erstantrag bzw. Fortsetzungs- oder Erweiterungsantrag) nutzen Sie bitte

Nach dem Ausfüllen des Formulars erhält der Projektleiter eine Email, die aus zwei Teilen besteht. Der zweite Teil dieser Email ist mit Unterschrift und Stempel versehen bei der Geschäftsstelle des Wissenschaftlichen Ausschusses einzureichen (bis spätestens etwa eine Woche nach Ablauf der Antragsfrist). Der erste Teil enthält auch Hinweise auf die einzureichenden Unterlagen (elektronisch im pdf-Format):

  • Die Kurzbeschreibung (Abstract) des Projekts (zu aktualisieren bei Fortsetzunganträgen und nach Projektende). Sie wird auf dem Webserver des HLRN veröffentlicht.
    Die zugehörige HLRN-Vorlage (für LaTeX) ist im Web abrufbar.
  • Die Projektbeschreibung bzw. der Statusbericht (Fortschrittsbericht)
  • ggfs. Anlagen (Attachments) wie Publikationen (Preprints) und anderes.

Durch die Projektbeschreibung (bzw. den Statusbericht / Fortschrittsbericht) soll für den Fachgutachter die wissenschaftliche Zielsetzung und Methodik des Projekts klar zu erkennen sowie der Ressourcenbedarf nachvollziehbar begründet sein.

Nehmen Sie daher in der Projektbeschreibung (bei Erstantrag) bzw. im Statusbericht/Fortschrittsbericht (bei Fortsetzungs- oder Erweiterungsantrag) insbesondere zu folgenden Punkten Stellung:

  • Darstellung der Problemstellung, der Projektzielsetzung und der fachspezifischen Bedeutung des Vorhabens,
  • Darstellung der mathematischen bzw. informationstechnischen Aspekte,
  • Darstellung der verwendeten bzw. geplanten algorithmischen/mathematischen/numerischen Methoden und Lösungsverfahren,
  • Aussagen zur besonderen Eignung von Parallelrechnern für die Bearbeitung des Problems mit Angaben zum Grad der Parallelität,
  • Aussagen zum zu erwartendenden Performancegewinn abhängig von der Anzahl der verwendeten Prozessoren (Skalierbarkeit),
  • Bereits geleistete Vorarbeiten (bei Erstantrag), bzw. Statusbericht/Fortschrittsbericht zu den durchgeführten Arbeiten und Hinweise auf Publikationen, ggf. Preprints (bei Fortsetzungsantrag),
  • Fundierte, für die Gutachter nachvollziehbare Abschätzung der benötigten Betriebsmittel (Rechenzeit, Hauptspeicherplatz, Datenhaltung: benötigter permanenter und temporärer Massenspeicherplatz usw.), die durch Testrechnungen auf dem HLRN oder auf auf anderen, vergleichbaren Rechenanlagen untermauert sein sollte (der zeitliche Verlauf der gewünschten Bereitstellung der Betriebsmittel sollte ggf. anhand einer Monatstabelle dargestellt werden),
  • NEW Bei größeren Speicheranforderungen: Eine detaillierte Beschreibung des I/O-Verhaltens der Anwendung (Datenmanagement; Anzahl und Größe der Dateien, die während eines typischen Programmlaufs erzeugt werden, verwendete I/O-Strategie (globales oder task-lokales I/O, MPI I/O, netCDF, HDF5, etc.)) und eine Abschätzung der Datenübertragungskapazitäten während der Projektlaufzeit zwischen temporärem und permanenten Speicher, sowie zum und vom HLRN.
  • Abschätzung der Projektdauer.

Der Umfang sollte in der Regel 10 Seiten nicht überschreiten. Der Bericht kann in deutscher oder englischer Sprache geschrieben werden. Eine kommentierte Übersicht mit Beispielen finden Sie in der Kurzdarstellung des Antragsprozesses (PDF).

Wenn Sie Fragen im Zusammenhang mit den geforderten Unterlagen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Fachberater im HLRN.


Last modification: WolfgangBaumann - 20 Jun 2018 12:14 / 5 months, 3 weeks, 4 days ago. (Version: 32)

 
Norddeutscher Verbund für Hoch- und Höchstleistungsrechnen
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